Basisdaten
Einkaufspreise (inkl. MwSt. & EnergieSt)
Treibhausgaseinsparung (THG)
Diesel (Basis)
Einsparung
HVO
Einsparung
Biodiesel
Einsparung
Rapsöl
Einsparung
Biomethan
Einsparung
E-Antrieb
Einsparung
Alternative Betriebsenergien Rechner für Traktoren Online
Wirtschaftlichkeit und Treibhausgaseinsparung (THG) im Vergleich.
Einsparung
Einsparung
Einsparung
Einsparung
Einsparung
Einsparung
| Antriebsart | Mehrkosten Maschine (€) | Mehrkosten Infrastruktur (€) | Wartungsfaktor | Agrardieselentlastung (€/Liter) |
|---|---|---|---|---|
| Diesel | ||||
| HVO | ||||
| Biodiesel | ||||
| Rapsöl | ||||
| Biomethan | ||||
| E-Antrieb |
Fällt nur bei flüssigen Kraftstoffen (Diesel, HVO, Biodiesel, Rapsöl) an.
| Energieträger | Emissionen (g/MJ) | Antriebswirkungsgrad (%) |
|---|---|---|
| Diesel | ||
| HVO | ||
| Biodiesel | ||
| Rapsöl | ||
| Biomethan | ||
| Strom |
Der ALBERTO-Rechner ermittelt die Gesamtkosten für den Einsatz unterschiedlicher landwirtschaftlicher Antriebsenergien im Vergleich zum Diesel. Hierbei wird nicht isoliert der Literpreis an der Zapfsäule verglichen, sondern die tatsächliche wirtschaftliche Belastung über die gesamte angegebene Nutzungsdauer (z.B. 10 Jahre). Die Diesel-Variante bildet dabei stets die rechnerische Basis (Null-Linie) für Ersparnisse oder Mehrkosten.
Ausgangspunkt der Kalkulation ist der Kraftstoffbedarf in Litern Diesel pro Jahr. Auf Basis der Angaben zu den jeweiligen Mehrverbräuchen wird dann der exakte Kraftstoff- bzw. Strombedarf der Alternativantriebe ermittelt. Da Elektromotoren die zugeführte Energie mit einem Wirkungsgrad von ca. 81 % deutlich effizienter in Bewegung umwandeln als Verbrennungsmotoren mit einem Wirkungsgrad von ca. 32 %, berechnet der Rechner zunächst die tatsächlich benötigte mechanische Nutzenergie am Rad aus der Energie des Diesels.
Zusätzliche Investitionen, wie der Aufpreis für einen Elektrotraktor, die Umrüstung auf pflanzenöltaugliche Motoren oder die Installation einer hofeigenen Tank- und Ladeinfrastruktur, werden nicht im ersten Jahr als Einmalkosten verbucht. Stattdessen werden sie finanzmathematisch über die eingegebene Nutzungsdauer und den Kalkulationszinssatz als gleichbleibende jährliche Raten (Annuitäten) auf die Betriebskosten umgelegt. Eventuelle staatliche Förderungen können von den Mehrkosten der Maschine abgezogen werden. Bei Kostenvorteilen können auch negative Werte eingegeben werden.
Wartungskosten (z.B. halbierte Ölwechselintervalle bei Pflanzenöl, reduzierte Wartung bei E-Antrieben) werden dynamisch über Faktoren berücksichtigt, ausgehend von Diesel-Ölwechselkosten. Zudem wird bei allen flüssigen Kraftstoffen (Diesel, HVO, Biodiesel, Rapsöl) automatisch der Verbrauch einer Harnstofflösung (AdBlue) zur Abgasreinigung prozentual auf den berechneten Kraftstoffverbrauch aufgeschlagen und bepreist.
Die THG-Kalkulation erfolgt auf Basis der zugeführten Energie in Megajoule (MJ). Der Rechner multipliziert den MJ-Bedarf des jeweiligen Energieträgers mit seinem spezifischen Emissionsfaktor (g CO₂-Äquivalent pro MJ). Werden die THG-Faktoren für Bio-Kraftstoffe oder Grünstrom auf Null gesetzt, so spiegelt die Bilanz eine reine "Tailpipe"- bzw. tank-to-wheel-Betrachtung wider, die annimmt, dass diese Kraftstoffe im reinen Betrieb klimaneutral sind.
Der Rechner subtrahiert in der Jahreskosten-Tabelle automatisch die (derzeit in der Landwirtschaft übliche) Agrardiesel- / Energiesteuerrückerstattung für flüssige Kraftstoffe in der Landwirtschaft.