Im Rahmen der seit über einem Jahr laufenden Testimonial-Kampagne dürfen wir heute das Statement der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber, veröffentlichen.

„Weil landwirtschaftliche Maschinen über viele Jahre genutzt werden, ist es für die Transformation zu erneuerbaren Antriebsenergien wichtig, dass bei der nächsten Kaufentscheidung eine Maschine beschafft wird, die mit klimafreundlicher Energie betrieben werden kann. Damit werden die Landwirte unabhängiger von fossilen importierten Kraftstoffen und tragen gleichzeitig zum Klimaschutz bei. Deshalb bin ich stolz, dass die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und das Technologie- und Förderzentrum in Straubing unabhängige Forschungsergebnisse und Beratungsangebote praxisnah zur Verfügung stellen, damit unsere Landwirte die richtigen Entscheidungen treffen können.", so die Staatsministerin.

Zu möglichen Hemmnissen für eine dynamischere Nutzung von erneubaren Antrieben in der Landwirtschaft äußert sich die Staatsministerin ebenfalls: "Ein Markthochlauf gelingt nur, wenn die Maschinen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden und die Energieträger selbst attraktiv und wettbewerbsfähig sind. Dafür sind verlässliche politische Rahmenbedingungen sowohl im Bereich der Besteuerung, der THG-Bewertung sowie der Förderung nötig. Damit landwirtschaftliche Betriebe sich für die Investition in eine neue Maschine mit innovativem Antrieb entscheiden, müssen sie auf praxisnahe Testergebnisse von vertrauenswürdigen, unabhängigen Experten zurückgreifen können. Deshalb prüft das Technologie- und Förderzentrum in Straubing auf einem eigenen Prüfstand Maschinen, die mit pflanzenbasierten erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden. Demnächst ist auch ein hochmoderner Prüfstand für Maschinen mit elektrischem Antrieb verfügbar."

Zuvor hatte sich bereits die Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein, Cornelia Schmachtenberg sowie der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Georg-Ludwig von Breitenbuch mit einem Statement an der Kampagne beteiligt und sich für Planungssicherheit sowie praxistaugliche und wirtschaftliche Anreize ausgesprochen, um fossile Energieträger in der Landwirtschaft zu ersetzen.

Die Projektpartner – die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) sowie der Bundesverband Bioenergie (BBE) – zeigen sich daher hocherfreut von der Beteiligung des Staatsministers und blicken optimistisch auf die weitere Resonanz, die das Projekt mit seiner Zielsetzung erreichen möchte.