Die Äcker bewirtschaften mit Strom vom eigenen Dach: Ein Traum für wohl jede Landwirtin und jeden Landwirt, insbesondere beim Blick auf die aktuellen Dieselpreise. Doch wie realistisch ist das? Wie „e-mobil“ kann die Landwirtschaft werden? Und warum können zwar LKWs mit Strom angetrieben werden, aber man findet (noch?) keinen Schlepper im höheren Leistungssegment, der rein elektrisch arbeiten kann?
Diesen und weitere Fragen stellen sich NDR Moderator und Stadtkind Andreas Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz in der aktuellen Folge des NDR-Podcasts „63 Hektar – der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen“ (#81).
Dr. Edgar Remmele, Leiter der Abteilung Erneuerbare Kraftstoffe und Materialien am TFZ Straubing, weiß dank seiner umfassenden Expertise und Forschungsarbeiten die Antwort auf all diese Fragen.
In der Diskussion wird deutlich, dass die Elektrifizierung eine maßgebliche Rolle bei der Energiewende spielen kann und auch wird. Es zeigt sich aber auch, dass der Weg zu einer klimafreundlichen Landwirtschaft nicht über diese oder auch eine andere einzelne Technologie führt. Vielmehr wird ein technologieoffener Ansatz benötigt, der unterschiedliche Lösungen entsprechend der jeweiligen Anwendung ermöglicht. Neben batterieelektrischen Antrieben gehören dazu auch erneuerbare Kraftstoffe und andere klimafreundliche Energieträger, um die vielfältigen Anforderungen der landwirtschaftlichen Praxis zu erfüllen.
Im Fazit gibt es dann auch einen Überblick, von wem es welche Impule braucht und wie man auch die Bestandsflotte in Richtung Energiewende lenken kann.
Die vollständige Podcastfolge „E-Mobilität in der Landwirtschaft – was ist (schon) möglich?“ ist in der ARD Audiothek und auf den Podcast-Plattformen des NDR verfügbar.

