Welche Rolle können alternative Antriebe für eine klimafreundliche Land- und Forstwirtschaft spielen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden des Workshops „Alternative Antriebe in der Landtechnik“ beim Jugendpolitischen Forum 2026. Dabei diskutierten zahlreiche junge Menschen gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis über Chancen, Herausforderungen und notwendige Rahmenbedingungen für den Einsatz erneuerbarer Antriebssysteme in der Land- und Forstwirtschaft.

Einen fachlichen Input lieferte Johannes Buchner von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Er stellte das Projekt TrAkzeptanz vor und gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei erneuerbaren Antrieben in der Landwirtschaft. Im Fokus standen alternative Technologien wie z.B. batterieelektrische Antriebe, Biokraftstoffe und Biomethan sowie deren Potenzial zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Danach stellten die Landwirte Franz X. Demmel und Jürgen Pfänder ihre Betriebe als Praxisbeispiele für die Nutzung erneuerbarer Energien und Antriebe vor. So konnte den Teilnehmenden eindrücklich vermittelt werden, dass bereits jetzt vieles möglich ist – sei es die Nutzung von Rapsölkraftstoff, Photovoltaik auf dem Dach oder eine Hackschnitzelheizung.

In der anschließenden Diskussion brachten die Teilnehmenden ihre Sichtweisen und Erwartungen an die künftige Ausgestaltung der Mobilitäts- und Energiewende in der Landwirtschaft ein. Dabei wurde deutlich, dass neben technischen Lösungen auch Fragen der Wirtschaftlichkeit, Infrastruktur, Verfügbarkeit erneuerbarer Energien sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz eine zentrale Rolle spielen. 

Die Ergebnisse des Workshops fließen in die weiteren Arbeiten des Jugendpolitischen Forums ein und liefern wichtige Impulse für den Dialog über die Transformation der Land- und Forstwirtschaft. Auch für das Projekt TrAkzeptanz bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in die Wahrnehmung und Bewertung alternativer Antriebe durch junge Menschen.