Im Rahmen der seit über einem Jahr laufenden Testimonial-Kampagne dürfen wir heute das Statement der Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Silke Gorißen, veröffentlichen. Insbesondere geht Sie auf Bioökonomie, die Wichtigkeit von Projekten wie "TrAkzeptanz" und die Aufgaben der Landesregierung ein. Sie finden Ihr Statement hier.
Zu den Maßnahmen nimmt die Ministerin wie folgt Stellung:
"Um die Landwirtschaft resilient und zukunftssicher aufzustellen, sind Projekte wie TrAkzeptanz ein guter Impulsgeber für die passgenaue Umsetzung alternativer Antriebssysteme in der Landwirtschaft. Energieversorgungssicherheit reduziert die Abhängigkeit von Energieimporten und kann die Ressourceneffizienz stärken. TrAkzeptanz gibt damit Orientierung.
Die Entwicklung und Marktdurchdringung nicht-fossiler Antriebe steht bei Landmaschinen noch am Anfang. Deshalb sind Projekte wie TrAkzeptanz so wichtig, um auch auf diesem Gebiet Fortschritte in Richtung Klimaneutralität zu erzielen.
Wir in Nordrhein-Westfalen sehen in der Bioökonomie als übergeordneten Wissens- und Politikbereich einen strategischen Hebel der industriellen Erneuerung. Der hohe Wert der Bioökonomie liegt in der Verbindung von Resilienz, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, technologischer Innovation und industrieller Wertschöpfung. Die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse sind dabei ein wichtiger Impulsgeber."
"Die Verfügbarkeit alternativer Antriebe in der Landwirtschaft hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Nachfrage aus anderen Verkehrssektoren ebenso wie der jeweilige Einsatzbereich und die dafür erforderliche Leistung. Für Entscheidungsbildungsprozesse auf den Höfen gibt es in Nordrhein-Westfalen Versuche und Informationsangebote im Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse oder Beratungsangebote der Landwirtschaftskammer NRW.", so die Ministerin.
Zu den Chancen führt die Ministerin weiter aus: "Die Landwirtschaft kann selbst erneuerbaren Strom erzeugen und eigene Agrarrohstoffe und Agrarreststoffe für die Herstellung von pflanzenölbasierten Kraftstoffen und Methan nutzen. So kann sie Antriebsenergie selbst bereitstellen und zusätzliche Wertschöpfung schaffen."
Die Projektpartner - die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) sowie der Bundesverband Bioenergie (BBE) - zeigen sich hocherfreut von der Beteiligung der Ministerin und blicken optimistisch auf die weitere Resonanz, die das Projekt mit seiner Zielsetzung erreichen möchte.

